Die ersten Anzeichen des Herbstes ließen die Kinder erwartungsvoll hoch in die Kastanienbäume am Goldberggelände blicken. Als fünf kleine braune Kugeln am Boden lagen, war die Freude riesengroß und gleichzeitig kam Trubel darüber auf, wer nun wie viele der Kastanien behalten darf.
Mittlerweile stehen die Bäume knochig, ohne Blätter da und alle Kastanien sind aufgesammelt worden – sie schmücken nun, mit Perlen und Draht aneinandergereiht, den Teamraum am Goldberg.

Egal, wo wir im Wald entlang laufen, überall stehen Pilze in den komischsten Formen und Farben. Wir sammeln sie nicht, aber wir staunen über sie. Dieses Jahr ist ein gutes Pilzjahr!

Auch sogenannte Gallen einer bestimmten Mücken- bzw. Wespenart finden wir oft, entweder auf Buchen- oder Eichenblättern.

Worüber man sich neben komischen Pilzformen noch wundern kann, ist, was sich alles in einem Polizeiauto befindet: Ein Besen beispielsweise, ein kleiner Feuerlöscher, schusssichere Westen und ein Seilsäckchen, von dem der Polizist selbst nicht so genau wusste, was man damit tun könnte.

Auf dem Weg zum Wald trafen wir letztens in der Goldbergstraße einen netten Polizisten, der uns in den Kofferraum schauen ließ und mit dem wir gemeinsam auf Funksprüche warteten… leider vergebens…

Wenn wir dann im Wald angekommen sind, führen unsere Touren häufig am Biotop vorbei, einem kleinen Naturschutzgebiet.

Mal hängt der Nebel tief in diesem kleinen Tal, mal bahnt sich die Sonne durch das Nieseldickicht, oft kann man Frösche hören – und die Buntspechtkinder, die sich freuen, bald am Haltepunkt mit der Waldrutsche anzukommen.

Vom Staunen