Einige Meter weiter weg von dem Ort, wo Lars und einige Kinder eine Hütte inklusive Ofen bauten, sah ich zwei Mädels bei einem Baumstumpf. Ich lief zu ihnen.
„Guck mal, wir haben der kleinen Schnecke ein Zuhause gemacht!“, sagte die Größere. „Ja, wir haben sie gefunden“, fiel die Kleinere der Größeren ins Wort.
„Und wie habt ihr das geschafft? – der Schnecke ein Zuhause zu machen?“, fragte ich sie.
Die Größere begann zu erklären: „Na, wir haben die Schnecke auf ein Blatt gesetzt. Dann haben wir weiches Moos gesucht und das hier hin gelegt.“ „Und die Stöckchen drumherum“, schob die Kleinere ein. „Genau,“ fuhr die Größere fort, „und dann haben wir noch die größeren Äste drumherum gelegt, damit alle es sehen.“

Wie kreativ und liebevoll, dachte ich.

Bald darauf lief ich zu den anderen Kindern, die Kleinere und die Größere folgten mir. Ich schlug ihnen vor, dass Schneckenzuhause auch den anderen zu zeigen, worauf ich prompt eine sehr durchdachte Antwort bekam: „Nein!! Das geht doch nicht! Wir finden den Stamm ja gar nicht wieder, guck, die sehen alle gleich aus. Außerdem haben wir uns ja schon von der Schnecke verabschiedet und ‚auf-nimmer-wiedersehen‘ gesagt. Da können wir jetzt nicht wieder hingehen, dass ist ja wie die Schnecke veräppeln…“

Logisch, dachte ich.

 

Die Hütte
Die Schnecke…
… in ihrem Zuhause
Auch Schnecken soll man nicht veräppeln